Permanente Haarfarben
Permanente Haarfarben sind oxidative Färbemittel, die dauerhaft in die Haarstruktur eindringen. Sie bestehen aus einer Farbcreme und einem Entwickler, die vor der Anwendung gemischt werden. Alkalisches Ammoniak oder Ethanolamin öffnet die Schuppenschicht des Haares, sodass die Farbmoleküle eindringen können. Nach dem Auftragen oxidieren die Vorprodukte zu echten Farbpigmenten, die sich im Inneren der Fasern fixieren. Dadurch bleibt die Farbe bis zum Nachwachsen der Ansätze bestehen.
Die Auswahl an Nuancen reicht von Naturtönen über Rot-, Kupfer- und Aschschattierungen bis zu extravaganten Modefarben. Je nach Ausgangshaarfarbe und gewünschtem Ergebnis muss der Entwickler mit 3, 6, 9 oder 12 Prozent gewählt werden. Höhere Prozentsätze sind für stärkere Aufhellung und gleichzeitige Färbung gedacht. Die Einwirkzeit variiert üblicherweise zwischen 20 und 40 Minuten. Nach dem Ausspülen wird ein Pflegebalsam verwendet, um das Haar zu glätten und den pH-Wert zu regulieren.
Permanente Farben decken graue Haare vollständig ab und liefern lang anhaltende Ergebnisse. Sie eignen sich für alle, die eine kräftige, unveränderliche Farbe wünschen. Ein professionelles Vorgehen ist empfehlenswert, um Schäden am Haar zu minimieren und ein gleichmäßiges Farbergebnis zu erzielen.